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Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest

07.01.15 09:34 (Kommentare: 0)

GEW-Newsletter HuF 07.01.2015

 

 

Dauerstellen für Daueraufgaben,
Mindeststandards für Zeitverträge:

 
Bis 12. Januar anmelden: 6. Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest am 16. Januar in Berlin

 

  

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

für 2015 wünsche ich Euch und Ihnen mit dem gesamten Team des Organisationsbereichs Hochschule und Forschung beim GEW-Hauptvorstand alles Gute – im privaten wie im beruflichen und GEWerkschaftspolitischen Leben!

 

Ins neue Jahr startet die GEW am 16. Januar in Berlin mit dem 6. Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest. Unter dem Motto „Dauerstellen für Daueraufgaben, Mindeststandards für Zeitverträge“ werden wir einen eigenen Gesetzentwurf für die Veränderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes vorlegen.

 

Seit das Wissenschaftszeitvertragsgesetz 2007 in Kraft getreten ist, gilt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein weitreichendes Sonderarbeitsrecht, das die Befristungspraxis in der Wissenschaft immer weiter verschärft hat. An den Universitäten sind mittlerweile neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befristet beschäftigt, über die Hälfte der Zeitverträge hat eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Das ist nicht nur unfair gegenüber den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – auch die Kontinuität und damit die Qualität der Forschung und Lehre sind substanziell gefährdet.

 

Mit ihrer Kampagne für den „Traumjob Wissenschaft“ setzt sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für berechenbare Karrierewege und stabile Beschäftigungsbedingungen in Hochschule und Forschung ein. „Dauerstellen für Daueraufgaben“ lautet eine der Kernforderungen des 2010 vorgelegten „Templiner Manifests“ für eine Reform von Berufswegen und Personalstruktur in Hochschule und Forschung. Inzwischen haben die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD in ihrer Koalitionsvereinbarung eine Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes angekündigt.

 

Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden! Mit ihrem Gesetzentwurf für die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes möchte die GEW den Druck auf den Gesetzgeber erhöhen. Dauerstellen für Daueraufgaben, Mindestlaufzeiten für Zeitverträge, eine verbindliche Ausgestaltung der familienpolitischen Komponente und die Aufhebung der Tarifsperre sind einige der zentralen Eckpunkte des Gesetzentwurfs, den wir am 16. Januar präsentieren werden. Vertreterinnen und Vertreter von acht Wissenschaftsorganisationen sowie Abgeordnete aus allen vier Bundestagsfraktionen werden zu dem Gesetzentwurf Stellung nehmen.

 

Sie sind herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos. Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie in der Anlage. Bitte versäumen Sie nicht, sich bis 12. Januar anzumelden, und zwar online unter: http://www.gew.de/6._Follow-up-Kongress.html.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Andreas Keller

 

 

Pressekonferenz aus Anlass des 6. Follow-up-Kongresses

 

Vertreterinnen und Vertreter der Medien laden wir herzlich zur Pressekonferenz am selben Tag ein: am 16. Januar 2015, 10:00 Uhr, im Hotel Aquino Tagungszentrum, Seminarraum 2, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte. Weitere Informationen erhalten Sie über die Pressestelle der GEW und unter http://www.gew.de/Einladung_zur_Pressekonferenz.html.

 

 

Das ist erst der Anfang: Weitere GEW-Veranstaltungen im Bereich Hochschule und Forschung 2015

 

Der 6. Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest ist erst der Anfang für eine Reihe weiterer Veranstaltungen, die die GEW im Bereich Hochschule und Forschung 2015 anbieten wird.

 

Die 9. GEW-Wissenschaftskonferenz wird uns in diesem Jahr nach Thüringen führen. Sie wird vom 30. September bis 3. Oktober 2015 in Saalfeld stattfinden. Zweifellos einer der Höhepunkte des GEW-Wissenschaftsjahrs – vergangenen Wissenschaftskonferenzen verdanken wir wichtige GEW-Initiativen wie das Templiner Manifest (2010), die Weißenhäuser Eckpunkte (2011), den Herrschinger Kodex (2012), den Köpenicker Appell (2013) oder zuletzt das Halteraner Signal (2015). Den Termin bitte vormerken, die Einladung erhalten Sie rechtzeitig über den GEW-Newsletter Hochschule und Forschung.

 

Das GEW-Seminar für Doktorandinnen und Doktoranden wird vom 12. bis 14. Juni 2015 stattfinden, das GEW-Seminar für Studierende am 19. und 20. Juni 2015. Bitte vormerken, die Einladungen erhalten Sie über den GEW-Newsletter Hochschule und Forschung.

 

Zum GEW-Qualifizierungsseminar für Hochschulpersonalräte laden wir vom 12. bis 14. Februar 2015 nach Kassel ein. Eingeladen sind Mitglieder von Personalräten an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen sowie Hauptpersonalräten bei den für das Hochschulwesen zuständigen Ministerien. Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.gew.de/Qualifizierungsseminare_fuer_Hochschulpersonalraete.html.

 

Das GEW-Qualifizierungsseminar für Betriebs- und Personalräte der Leibniz-Gemeinschaft wird von 14. bis 16. September 2015 in Leipzig stattfinden. Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter http://www.gew.de/Qualifizierungsseminare_fuer_Betriebs-_und_Personalraete_in_ausseruniversitaeren_Forschungseinric....html.

 

Für den 28. Mai 2015 werden wir in Zusammenarbeit mit den GEW-Organisationsbereichen Schule sowie Berufliche Bildung/Weiterbildung und dem GEW-Arbeitsbereich Frauenpolitik zur zweiten Fachtagung des Zukunftsforums Lehrer_innenbildung in Erkner (bei Berlin) einladen. Weitere Informationen werden rechtzeitig unter http://www.gew.de/Zukunftsforum_Lehrer_innenbildung.html abzurufen sein.

 

 

Der gute Vorsatz fürs neue Jahr: Jetzt GEW-Mitglied werden!

 

Sie sind beeindruckt von der GEW-Kampagne für den „Traumjob Wissenschaft“, aber noch nicht selbst Mitglied der GEW, der Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund? Warum nicht jetzt GEW-Mitglied werden?

 

Die GEW organisiert Beschäftigte in allen Bildungsbereichen von der Kita bis zur Weiterbildung – auch in Hochschule und Forschung. Zu unseren Mitgliedern gehören Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beschäftigte in Hochschulverwaltung, Wissenschaftsmanagement und Serviceeinrichtungen. Auch Studierende können der GEW beitreten. Die GEW setzt sich auf politischer Ebene und in Tarifverhandlungen für die Interessen der Beschäftigten in Hochschule und Forschung und für Reformen ein. Die GEW hilft ihren Mitgliedern, ihre Rechte zu kennen und durchsetzen – mit persönlicher Beratung und gewerkschaftlichem Rechtsschutz.

 

Wenn auch Sie davon überzeugt sind, dass in Hochschule und Forschung nicht die Ellbogenstrategie, sondern Solidarität zu Verbesserungen führt, sollten Sie jetzt GEW-Mitglied werden. Sie sind schon Mitglied? Warum dann nicht eine nette Kollegin oder einen netten Kollegen von den Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugen und vom attraktiven Prämienprogramm profitieren? Weitere Informationen zur GEW-Mitgliedschaft und einen Online-Mitgliedsantrag finden Sie unter https://www.gew.de/GEW-Mitgliedschaft.html.

 

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Dr. Andreas Keller

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) - Hauptvorstand    

Stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung

Reifenberger Str. 21, D-60489 Frankfurt a. M.

Tel.: +49 (0) 69 78973-314, Fax: +49 (0) 69 78973-103

E-Mail: andreas.keller@gew.de, Internet: http://www.wissenschaft.gew.de 

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