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Absolut, relativ oder einfach "mehr Geld"?

INI-LogoTarifbeschäftigte und beamtete Lehrerinnen und Lehrer werden sehr unterschiedlich bezahlt.

[Juni 2014] - Deshalb hat die "Initiative gegen massive Ver­schlechterungen für LehrerInnen in NRW"  (INI) ein Computerprogramm entwickelt, das Einkommen sowohl nach TV-L als auch nach Beamtenbesoldung simulieren kann. Damit können Netto-Differenzen zwischen Tarifbeschäftigten und BeamtInnen berechnet und Entwicklungen der letzten Jahre analysiert werden.
 

INI-Köln-Tarifbeschäftigte

Bis heute keine Lehrerentgeltordnung (L-EGO)

INI-LogoWarum ist eine einseitige Eingruppierung durch den Arbeitgeber bei tarifbeschäftigten Lehrkräften überhaupt möglich?

[Juni 2014] - Bis heute gibt es keine L-EGO welche die Ein­gruppierung innerhalb des Tarif­systems regelt. Aus diesem Grund haben sich die Arbeitgeber zur Tarif­gemeinschaft der Länder (TdL) zusammenge­schlossen und sogenannte TdL-Lehrer­richtlinien fest­gelegt, nach denen Lehrkräfte ausschließlich nach den Vorstellungen der Arbeitgeber eingruppiert werden.
 

INI-Köln-Tarifbeschäftigte

Tarifrunde 2014: Es geht ums Geld

TVöD 2014 - Tarifrunde 2014Im März 2014 startet die nächste Tarifrunde. Für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen (TVöD) geht es darum, den positiven Trend der jüngsten Tarifabschlüsse fortzusetzen. Dafür braucht es eine klare Botschaft an die Adresse der Arbeitgeber: Sparmaßnahmen auf Kosten der Beschäftigten darf es nicht geben.
 

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Solidarität mit KollegInnen in Österreich

Proteste von jungen Lehrerinnen und Lehrer

INI-Logo KölnDie "Initiative für ein faires Dienstrecht für Lehrerinnen und Lehrer" ist gegen Mehrarbeit und demonstrierte am 9.9.2013 gegen den Gesetzesentwurf der Regierung in Wien. Die „Initiative gegen die massiven Verschlechterungen für neu eingestellte Lehrerinnen und Lehrer in NRW“ (kurz: „Kölner INI“) erklärt ihre Solidarität mit den Protesten der KollegInnen in Österreich!
 

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Unterschriftensammlung

gegen Zumutungen im Referendariat

Die Junge GEW NRW hat eine Unterschriften- sammlung ins Leben gerufen gegen ...

1. Erschwerte Bedingungen zur Erlangung eines Beschäftigungsverhältnisses direkt im Anschluss an Vorbereitungsdienst. (Erzwungene Arbeitslosigkeit)
2. Unterschiedlich lange Ausbildungszeiten, abhängig vom Start der Ausbildung im Mai oder im November eines Jahres. (Willkürliche Ausbildungsdauer)
3. Erhöhung der Arbeitszeit in der Lehrerausbildung ohne finanziellen Ausgleich bzw. Erhöhung der Anwärterbezüge. (Sinkende Bezüge)
4. Mehrbelastung durch die Reform des LABGs. (Steigender Prüfungsdruck)

Tarifabschluss 2013 wieder ohne L-ego

GEWPotsdam 9.3.2013 – in der Länder-Tarifrunde gibt es einen Abschluss mit einer Entgelterhöhung und einer neuen Urlaubsregelung. Eine tarifliche Regelung der Lehrkräfte-Eingruppierung konnte nicht erzielt werden. Die Gewerkschaften waren gemeinsam bereit, sich den Einstieg in die tarifliche Lehrkräfte-Eingruppierung auf das Tarifergebnis anrechnen zu lassen. Trotzdem haben die Arbeitgeber einen ernsthaften ersten Schritt verweigert. Das Thema L-ego bleibt damit weiter offen und kann jederzeit zum Gegenstand von Arbeitskampfmaßnahmen gemacht werden.
Die Erhöhung der Gehälter um 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013 und um 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014 bei einer Laufzeit von 24 Monaten bezeichnete Schaad als "ordentliches Ergebnis". Zudem erhalten alle Landesbeschäftigten 30 Tage Urlaub im Jahr.

 

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Tarifrunde 2013: Streiken für den Tarifvertrag

Um 2013 endlich einen Tarifvertrag über die Eingruppierung angestellter Lehrkräfte zu erreichen, müssen sich mehr Lehrerinnen und Lehrer an Streiks beteiligen - und sie müssen bereit sein, länger zu streiken. Mit welchen Argumenten die Kolleginnen und Kollegen überzeugt werden können, zeigt unsere Animation.

Wie kleidet man sich als Lehrer in einem benachteiligten Stadtviertel?

Wer als Vertretungslehrer Angst vor seinem ersten Tag in einer „Problemschule“ hat, findet vielleicht durch ein geeignetes Outfit größeren Anklang bei den Schülern. Aber zum Glück gibt es Dress Code im ARTE-Kulturmagazin "Abgedreht!"
 

LehramtsanwärterInnen u. Lehramtsanwärter

herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Studium und zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst! Ihr seid der erste Jahrgang, der  18 Monate Ausbildung durchlaufen wird – dafür viel Erfolg! Die Reform des Vorbereitungsdienstes in NRW bringt leider nicht nur Verbesserungen der Lehrerausbildung in NRW, sondern  auch manche Verschlechterungen Eurer persönlichen Situation. [Postkartentext]

Wir kritisieren:

1. Ihr bekommt das gleiche Geld wie Eure VorgängerInnen, müsst dafür aber mehr arbeiten, denn die Ausbildungszeit wurde von 12 auf 14 Wochenstunden erhöht!

2. Der Vorbereitungsdienst wurde nicht nur verkürzt, sondern zeitlich verschoben. Dadurch steht Ihr nach Eurer Ausbildung (im Regelfall) bis zum nächsten Einstellungstermin in der Schule mindestens drei Monate ohne Beschäftigungund Einkommen da!

NRW spart durch die Verkürzung des Vorbereitungsdienstes 70 Millionen Euro pro Jahr. Wir fordern: Dieses Geld muss in die Lehrerausbildung fließen! Praxissemester, Praktika und die von LAAs geleisteten Unterrichtsstunden müssen angemessen bezahlt werden!

GEW-Erfolg in Sachen Beamtenstreikrecht

Lehrkräfte dürfen streiken!

Verbeamtete Lehrkräfte dürfen streiken. Mit dieser im September veröffentlichten Entscheidung zum Streikrecht für Beamte haben die Richter des Verwaltungsgerichts (VG) Kassel Neuland betreten. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat ein Gericht mit Blick auf die europäische Rechtsprechung Beamtenstreiks für rechtmäßig erklärt – und damit die Auffassung der GEW bestätigt. Jetzt ist eine höchstrichterliche Bestätigung des VG-Urteils notwendig, damit das unzeitgemäße und vordemokratische Verbot des Beamtenstreiks endgültig zu Grabe getragen werden kann. Doch bis dahin können noch Jahre vergehen.
(Ilse Schaad in Erziehung und Wissenschaft vom 4.10.2011)

Große Beteiligung an Warnstreiks im Rahmen der Länder-Tarifrunde

An den ersten drei Tagen der Warnstreiks nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder haben sich über 25.000 Landesbeschäftigte aus sieben Bundesländern an den Aktionen der Gewerkschaften beteiligt. Am Donnerstag folgen Streiks in fünf weiteren Ländern. Das GEW-Tarifrundenportal berichtet aktuell.

NRW-Beschäftigte haben endgültig genug vom Hinhalten!

GEW, ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutsche Beamtenbund (DBB) protestierten am 1.3. mit mehr als 10.000 TeilnehmerInnen vor dem Landtag in Düsseldorf. Neben der Beendigung der sozialpolitisch untragbaren Ungleichbehandlung in der Bezahlung beamteter und angestellter Lehrkräfte fordern die Gewerkschaften in der Tarifrunde 2011 auch die längst fällige Verlängerung der Altersteilzeit für Angestellte sowie die Übertragung des Tarifergebnisses auf die beamteten KollegInnen.

Warnstreik der GEW am 04.05.2010 in Köln

In Köln forderten am 04.05.2010 rund 500 streikende Kolleginnen und Kollegen auf dem Hans-Böckler-Platz lautstark gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Im Anschluss an die Protestkundgebung zogen sie zum Sitz der Bezirksregierung und prästentierten dort eine "offene Rechnung" in Milliardenhöhe, zusammengesetzt aus 25 Jahren Lohndifferenz der angestellten zu den verbeamteten Lehrkräften in Nordrhein-Westfalen.

 

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GEW ruft für den 4. Mai 2010 zu Warnstreiks auf

Tarifstreit auch an HochschulenAm 28.April fand die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entgeltordnung für Lehrkräfte statt. Nachdem die Arbeitgeber nicht bereit waren, vier grundlegenden Forderungen der Gewerkschaften zuzustimmen, beschloss die Bundestarifkommission der GEW am Abend, die angestellten Lehrerinnen und Lehrer im Westen zu Warnstreiks und im Osten zu Protestaktionen aufzurufen.

Neben den Schulen sind auch Angestellte an Hochschulen betroffen. Was die Gewerkschaften für die angestellten Lehrkräfte durchsetzen, wird nicht ohne Auswirkungen für alle Lehrenden bleiben: Wenn die Lehrkräfte Verbesserungen durchsetzen, stärkt das die Ausgangslage der übrigen Lehrenden an Hochschulen.

 

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L-Ego: Die Auseinandersetzung geht weiter!

Mit der Übergabe eines "Schecks" über 80.000 Unterschriften forderten GEW und dbb-Tarifunion heute in Hannover den Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), Hartmut Möllring (CDU), auf, sich bei seinen Finanzministerkollegen für den schnellen Abschluss eines Tarifvertrages einzusetzen.

Mehrere Wochen lang hatten die Landesverbände die Unterschriften gesammelt und übergaben sie nun gemeinsam an den niedersächsischen Finanzminister. Neben dem Vorsitzenden Ulrich Thöne und Verhandlungsführerin Ilse Schaad nahmen von GEW-Seite aus zehn Landesvorsitzende sowie eine Delegation des Landesverbandes Niedersachsen an der Übergabeaktion teil.

Solidarität mit sächsischen KollegInnen

Die jungeGEW Köln sowie die jungeGEW NRW unterstützen die Proteste der sächsischen Kolleginnen und Kollegen. Wir werden uns weiterhin energisch für die bundesweite Gleichstellung von verbeamteten und angestellten LehrerInnen einsetzen. Außerdem unterstützen wir ausdrücklich die Proteste der SchülerInnen und Studierenden.

 

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Lehrer-News

12.12.15 00:18

Lehrer im Problemviertel

 
siehe auch: "Der Vertretungslehrer"

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22.08.15 19:49

GEW-aktiv-Tagung 2015

Willkommen heißen möchten wir die Menschen, die als Flüchtlinge und Asylbewerber nach NRW kommen. Sie erleben jedoch tagtäglich auch Ablehnung ...

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27.03.15 14:31

GEW-Newsletter: 27.03.2015

  • GEW-Logo200000 bei Warnstreiks
  • Streiks ausweiten – Blockade brechen!

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17.03.15 18:42

GEW-Tariftelegramm Länder - 17.03.2015

GEW-LogoDritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis beendet.
Weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder

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18.12.14 14:56

GEW-Forderung Länder-Tarifrunde 2015

GEW-Logo5,5% mehr Gehalt und Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte
 

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13.11.13 01:01

Wirtschaftl. Rahmenbedingungen der Tarifrunden 2013/2014

TVoeD-Runde2014Kräftige Lohnzuwächse für die Binnen­nachfrage, und für Europa ein umfangreiches Investitions­programm.

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14.05.13 16:19

Eingruppierung angestellter Lehrkräfte

Am ersten Tag der Streik- und Aktionswoche an Berliner Schulen beteiligten sich etwa 600 Lehrkräfte aus über 80 Schulen.
 

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05.03.13 16:12

43.000 im Warnstreik

Besser als erwartet! Allein 15.000 Landesbeschäftigte, davon rund 12.000 Lehrkräfte kamen zur zentralen Kundgebung.

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