Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Stand der Verhandlungen für die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte „L-EGO“
10.11.2009 18:00 Uhr, DGB-Haus Köln, Tagungsraum - EG
Die Eingruppierung ist das zentrale Element und ein gewichtiger Faktor für die Höhe des monatlichen Entgelts. Seit Mitte September 2009 laufen die Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte der Länder. Die neue Entgeltordnung wird sowohl für neu eingestellte Lehrkräfte als auch für diejenigen, die zum 01.November 2006 in den TV-L übergeleitet worden sind, von entscheidender Bedeutung sein. (...)
  
Die Tarifrunde 2009 muss die Wende bringen.
8.landesweites Treffen der "Initiative gegen die massiven Verschlechterungen
für neu eingestellte LehrerInnen in NRW"
Großer Saal im DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1
Freitag, 08.11.2008 um 17:00 Uhr
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
gerade zurück vom Gewerkschaftstag der NRW-GEW (mit rund 400 - in der bei weitem überwiegenden Mehrheit im Beamtenverhältnis beschäftigten - Delegierten) können wir euch eine frohe Botschaft verkünden. Der nach BaWü zweitgrößte Landesverband der GEW hat heute u.a. Folgendes beschlossen:
geänderter Antrag A1
"Die GEW NRW mobilisiert ab sofort alle Beschäftigten im Landesdienst, um gemeinsam in der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 eine bessere Bezahlung und eine Reduzierung der Arbeitsbelastungen zu erstreiten (s. Konkretisierung im Antrag "Verstärkung der Mobilisierung").
Sie verfolgt dabei folgende Ziele:
einen hohen Gehaltszuwachs sowie eine bessere Eingruppierung der Lehrkräfte und Hochschulangehörigen (s. auch Konkretisierung in den Anträgen zur Besoldung, zur Weiterentwicklung des TV-L) mit dem strategischen Ziel, die Lücke im Einkommen zwischen Tarifangestellten und Beamten zu schließen. [...]"
> > bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen
geänderter Antrag A1.2
"Der Gewerkschaftstag stellt folgende Forderungen aus der Mitgliederdiskussion für die Tarifauseinandersetzung 2009 auf und fordert den Landesvorstand auf, diese Forderungen an den GEW-Hauptvorstand (=Bundesvorstand) weiterzuleiten und sich dafür einzusetzen: [...]
2. Die Laufzeit des TV-L muss an den TVöD gekoppelt werden, damit wir endlich wieder gemeinsam mit den bei Bund und Kommunen beschäftigten KollegInnen Verhandlungen führen können. [...]
> > bei einer Gegenstimme angenommen.
4. Die GEW fordert, bis zur endgültigen Regelung des Eingruppierungsrechts alle Lehrkräfte bei ihrer Einstellung mindestens in die Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe einzugruppieren. Die Entgeltstufen 1 und 2 sind in allen Entgeltgruppen zu streichen. [...]"
> > mit gut 80 Prozent angenommen.
Damit wurde der Leitantrag des Landesvorstands durch Änderungsanträge des GEW-Stadtverbands Köln um drei wesentliche Forderungen der INI und der jungeGEW Köln ergänzt, die am 17. Oktober 08 beim 7. landesweiten Treffen der INI/jungeGEW Köln gemeinsam mit euch entwickelt und beschlossen wurden:
- Gleichstellung von Angestellten mit Beamten
- Laufzeit
- Entgeltstufen 1 und 2 ersatzlos streichen und die Stufe 3 zur Eingangsstufe machen!
Das ist eine hervorragende Grundlage für das 8. landesweite INI-/jungeGEW-Köln-Treffen mit Ilse Schaad, der Verhandlungsführerin der GEW-Bundestarifkommission, am 7. November in Köln (siehe gesonderte Ankündigung auf dieser Homepage)! Der Landesverband NRW fordert ein radikaleres Vorgehen als bisher auf Bundesebene andiskutiert worden ist.
Am 4. Dezember 08 wird die GEW auf Bundesebene dann endgültig ihre Forderungen für die Tarifrunde 2009 beschließen. Damit sollte die Motivation, sich aktiv und persönlich in die Diskussion um adäquate Tarifforderungen einzubringen, um einiges gestiegen sein. Wir wollen an dieser Stelle auch auf keinen Fall vergessen, den Vorsitzenden der NRW-GEW, Andreas Meyer-Lauber, sinngemäß wiederzugeben, der heute in einem moderierten Dialog mit VertreterInnen von ver.di und GdP (beide sind Partner bei der bevorstehenden Tarifrunde) anmerkte, dass auch verbeamtete LehrerInnen mittels Unterrichtsgängen mit ihren Schulklassen an Streikkundgebungen teilnehmen können... - "Von nix kommt nix!"
Bitte verbreitet die Einladung zum 8. landesweiten Treffen breit unter den KollegInnen und kommt zahlreich am 7. November nach Köln!
Wir möchten hervorheben, dass vor allem auch die KollegInnen, die im Bereich "Erziehung und Wissenschaft" arbeiten und nicht Lehrer/-innen sind, besonders angesprochen sind. Es ist uns, der jungeGEW Köln, ein wichtiges Anliegen, ALLE KollegInnen zusammenzubringen!
Liebe, solidarische Grüße eure jungeGEW Köln
7. landesweites Treffen der "Initiative gegen die massiven Verschlechterungen
für neu eingestellte LehrerInnen in NRW"
Großer Saal im DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1
Freitag, 17.10.2008 um 18.30 Uhr
LehrerInnen im Angestelltenverhältnis werden seit zwei Jahren deutlich schlechter bezahlt! Der Tarifvertrag TV-L hat Einbußen zwischen 25 und 35 Prozent gebracht! Das kann sich jetzt ändern. Zum 31. Dezember dieses Jahres wird der TV-L gekündigt. Auf Arbeitnehmerseite wird uns LehrerInnen erstmalig die GEW (und nicht verdi) bei den Tarifverhandlungen direkt vertreten.
Wir sind entschieden dafür, dass sich die GEW ganz klar für das Ziel „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Gleichstellung von tarifbeschäftigten und verbeamteten Lehrkräften“ einsetzt. Damit das auch tatsächlich umgesetzt wird, wollen wir auf der Veranstaltung:
- über katastrophalen Auswirkungen des TV-L anhand konkreter Analysen, Fakten, Zahlen informieren
- unsere Forderungen mit euren Vorstellungen abgleichen
- daraus konkrete Forderungen für die Verantwortlichen der GEW formulieren
- und ganz klar signalisieren, dass wir diese auch durchzusetzen wollen
Dazu haben wir Vertreter der Bundestarifkommission und des Landesvorstandes der GEW NRW eingeladen, mit denen wir im zweiten Teil der Veranstaltung direkt diskutieren wollen.
Die Aktion betroffener LehrerInnen in der Initiative (INI) konnte bereits eine Reihe von Erfolgen erzielen. Dazu gehören viele individuelle Verbesserungen bei Betroffenen. Jetzt aber besteht die Möglichkeit, Verbesserungen für alle zu erreichen. Deshalb: Komm zur Veranstaltung und werde gemeinsam mit uns aktiv für eine angemessene Bezahlung!
6. landesweites Treffen der "Initiative gegen die massiven Verschlechterungen
für neu eingestellte LehrerInnen in NRW"
Kölner Erklärung verabschiedet (PDF-Download 16kB)
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zunächst einmal können wir uns allen zu einem hervorragenden 6. landesweiten Treffen der vom TV-L Betroffenen am 18.1.08 im Kölner Gewerkschaftshaus gratulieren!
Als Veranstalter möchten wir uns bei allen bedanken, die diesen Abend mitgestaltet und sich eingebracht haben. Vor allem gilt unser Dank den Kollegen, die sich bereit erklärt haben, als nach Hessen Abgewanderte ihre Einzelschicksale zu schildern. Auch denen, die ihr Referendariat bzw. ihren Lehrerberuf wieder an den Nagel gehängt haben und über ihre Motive dazu berichteten, sei an dieser Stelle noch einmal danke gesagt.
Mit über 100 TeilnehmerInnen aus sämtlichen Regierungsbezirken NRWs war der Abend wieder einmal ein voller Erfolg. Das zeigt auch, wie brisant das Thema TV-L weiterhin ist und wohl noch werden wird, wenn die ersten LAAs zu den schlechtesten Bedingungen (TV-L bei unterster Eingangsstufe) als Lehrer angestellt werden.
An dieser Stelle verweisen wir noch auf die "Kölner Erklärung", die gestern am Ende der Veranstaltung offen und ehrlich diskutiert und mit nur drei Enthaltungen angenommen wurde. Damit haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt in Richtung Arbeitgeberseite aber auch an die Gewerkschaften und Verbände. Eines ist beim 6.landesweiten INI-Treffen ganz klar geworden: Allein machen sie dich ein - wir müssen uns organisiert wehren!
Einladung zum 6. INI-Treffen
Macht der neue Tarifvertrag für Lehrer (TV-L) eine vernünftige
Arbeit an den Schulen in NRW unmöglich?
Welche Chancen werden Euch geboten - welche genommen?
Eure konkreten Fragen dazu könnt Ihr an die bildungs-politischen
SprecherInnen der NRW-Fraktionen stellen!
Auskunft geben auch ReferendarInnen und LehrerInnen!
Fragen können und sollen auch Lehramtsstudierende, SchulleiterInnen
und ElternvertreterInnen!
Einige Fakten:
- Der Nachwuchs an Lehrkräften in Mangelfächern dünnt aus.
- NRW verbeamtet nur bis 35 - bundesweit negativer Rekord.
- TV-L-Gehälter liegen bis zu 35% unter dem, was andere LehrerInnen
an derselben Schule für die gleiche Arbeit bekommen.
- Ausgebildete Lehrkräfte wandern in andere Bundesländer ab.
- Das solidarische Gefüge an Schulen wankt.
am: Freitag, 18. Januar 2008 um: 18.15 Uhr im: DGB-Haus Köln
"Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln (Tel.: 0221 516267) "U-Linien:
3, 4 und 5 Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West
Diese Veranstaltung wird unterstützt von: "GEWerkschaft Erziehung
und Wissenschaft Köln und "JungeGEW Köln
Einladungsflyer als PDF-Download
regelmäßige Treffen der Initiative gegen die massiven
Verschlechterungen für neu eingestellte LehrerInnen in NRW
Bei den wöchentlich stattfindenden Treffen der Kölner
und Leverkusener Gruppe der INI findet unter den betroffenen
KollegInnen darüber ein Austausch statt. Wir möchten euch alle
herzlich einladen, diese Möglichkeit zu nutzen und an den Treffen
persönlich teilzunehmen! Wir treffen uns jeden Freitag um 18.00 Uhr
in der Geschäftsstelle der Kölner GEW im ...
DGB-Haus
Hans-Böckler-Platz 1
50672 Köln
Außerdem waren wir am 13. Okt. 07 als Gäste zur Landestarifkommission
der nordhein-westfälischen GEW zugeladen.
FORUM-Artikel - Ausgabe Juli 2007: EinstellungsSache
Veranstaltung der Initiative gegen die massiven Verschlechterungen
für neu eingestellte LehrerInnen in NRW und der Jungen GEW
Köln am 20. April 2007
von Barbara Inhoff
5. landesweites Treffen der ReferendarInnen
Was verdienen Lehrer/innen?
Welche Auswirkungen und Spielräume hat der neue Tarifvertrag (TV-L)?
Freitag 15.6.07 um 18.15 im DGB-Haus Köln
Es referiert Alfred Möller, im Ministerium für Schule und Weiterbildung
(MSW) als Referatsleiter für Tarifrecht verantwortlich.
ausführlicher
Einladung (Word-DOC 99kB)
jungeGEW Nordhessen:
Nein zu Gehaltseinbußen durch neuen Tarifvertrag
Auch die nordhessische JungeGEW prtotestiert gegen die
Gehaltseinbußen durch den TV_L.
Dringlichkeitsantrag
der Junge GEW, Bezirksverband Nordhessen (PDF11kB)
NRW-GEWerkschaftstag 2007
Auf dem Landesgewerkschaftstag der nordrhein-westfälischen GEW (26.-28.
April 2007) findet Antrag zur Wiederherstellung des alten BAT große
Mehrheit! Persönliche Erklärung junger Delegierter fordert darüber
hinaus Ausladung etablierter Parteien bei künftigen Gewerkschaftstagen.
zurück
zum BAT - Ökonomische Gleichstellung junger LehrerInnen beschlossen
mehr
inhaltliche Debatten gefordert - Weniger Polemik!
Beschlüsse des GEWerkschaftstags
(s.
Homepage der GEW-NRW)
an alle LAAs
Winands-Erlass ausgeweitet
[Köln 5.5.2007] Bei diesem Erlass geht es um das Zugeständnis des
MSW an die protestierenden ReferendarInnen im Dezember letzten Jahres,
mit dem allen vor Inkrafttreten des TV-L (1.11.06) bereits im Referendariat
befindlichen KollegInnen bei Einstellung im Angestelltenverhältnis ein
Einkommen auf altem BAT-Niveau zugesichert wurde. Wir haben das als "großen
Teilerfolg" für uns gewertet und gleichzeitig festgestellt, dass wir dieses
Zugeständnis nicht vorbehaltlos annehmen dürfen, da ansonsten die "volle
Breitseite" (=niedrigste Eingruppierung im TV-L) auf die nach dem 1.11.07
ins Referendariat eingetretenen KollegInnen legitimiert würde. Unsere
Forderung lautete und lautet diesbezüglich weiterhin: BAT-Niveau für alle!
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Wir haben einen neuen Teilerfolg erzielt!! Aber lest selbst, zieht Schlussfolgerungen
und diskutiert Ideen zur vollen Erreichung unserer Ziele!
Info des "Hauptpersonalrats
Gesamtschule"
GEW-Stadtverband Köln
- Infos
für LAAs
Initiative
Zukunftsberuf Lehrer
LAA-Initiative
Wuppertal
Einstellungsprognosen und Einstellungschancen nach
dem Referendariat
Was bedeutet das für LehramtsanwärterInnen
in NRW?"
Zwei Referenten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung
(MSW) informieren über:
-
die aktuelle Einstellungssituation und Einstellungschancen in den
Schuldienst für die kommenden Jahre an allen Schulformen in NRW.
-
Den geplanten Einstellungskorridor und prognostizierte sinkende
SchülerInnenzahlen.
Die Lehrereinstellungssituation verändert sich. Viele Lehramtsstudierenden
und ReferendarInnen müssen befürchten, in den nächsten
Jahren nicht zwangsläu-fig eine Festanstellung (verbeamtet wie
angestellt) zu bekommen. Dies hat Kon-sequenzen für die persönliche
Lebensplanung der Betroffenen.
Es besteht die Gelegenheit zur direkten Teilnahme an der Diskussion
mit den Referenten und somit Informationen aus erster Hand zu erhalten.
am: Freitag, 20.4.07 um 18.15 Uhr, Großen Saal
des DGB-Hauses am Hans-Böckler-Platz 1
U-Linien: 3, 4 und 5 - Haltestelle: Hans-Böckler-Platz/Bahnhof
West
Veranstalter: Initiative
Zukunftsberuf Lehrer NRW, GEW
Köln und JungeGEW Köln
Beabsichtigter Einstellungskorridor (Einstellungsstopp?)
an den Berufskollegs für die Jahre 2008 2013
- Wie sieht die konkrete Einstellungssituation an den Berufskollegs
in NRW ab 2008 aus?
- Gibt es in NRW überhaupt noch eine Chance auf Festanstellung
nach dem Referendariat?
Was erwartet mich nach dem Referendariat?
verschlechterte Einstellungsbedingungen für Lehrer/-innen durch den
TV-L
für alle StudentInnen und ReferendarInnen aller Schulformen und Jahrgänge
Freitag, 23.2.07 um: 18.00 Uhr im: Großen Saal
des DGB-Hauses
Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln
U-Linien: 3, 4 und 5 - Haltestelle: Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West
Veranstalter: Initiative
Zukunftsberuf Lehrer NRW - GEW
Köln - JungeGEW
Köln
Einladungsflyer
als PDF-Download (31kB)
Protestaktionen gegen die massiven Verschlechterungen
für zukünftige LehrerInnen
- bald eine 3-Klassen-Gesellschaft im Lehrerzimmer?
-
Die Nachricht von der stillschweigende Abschaffung des Mangelfacherlasses
durch das MWS in den Sommerferien 2006 hat noch nicht alle Studienseminare
und Schulen erreicht. Doch nun beginnt sich Widerstand zu formieren. Die
Kölner GEW macht mehrere Aktionen. So wurde von Kölner ReferendarInnen
unter aktiver Mitwirkung der JungeGEW Köln sowie des Stadtverbandes
Köln die "Initiative gegen die massiven Verschlechterungen
für neu eingestellte LehrerInnen in NRW" ins Leben gerufen.
Der Wegfall des Mangelfacherlasses in Kombination mit der Eingruppierung
aller ab dem 1.11.06 im Angestelltenverhältnis eingestellten LehrerInnen
nach dem neuen TV-L führen zu Gehaltseinbußen von bis zu 35%
gegenüber verbeamteten und bis zu 25% gegenüber nach BAT bezahlten
KollegInnen! So entsteht eine 3-Klassen-Gesellschaft in den Lehrerzimmern.
Wir bitten deshalb alle jetzigen und zukünftigen LehrerInnen, aber
auch Eltern und SchülerInnen um Unterstützung unserer Protestaktionen!
Beteiligt euch an der Unterschriftenaktion!
ausführliche
Infos der Kölner Referendar-Gruppe: http://zukunftsberuf-lehrer-nrw.de/
jungeGEW
Nordhessen und GEW Kassel-Stadt solidarisch mit NRW-ReferendarInnen
JungeWelt
21.11.06: Referendare in Unruhe-Unmut über neuen Tarifvertrag
Info-Flyer für zukünftige
LehrerInnen (PDF-Download
121 kB)
Unterschriftenliste zur Unterstützung
der Protestaktion (PDF-Download
117 kB)
weitere Infos: http://www.gew-koeln.de/02/aktuell/themen/laa/index.shtml
Einstellung aller Referendarinnen und Referendare
in NRW gesichert!
In einem Gespräch zwischen Schulministerin Ute Schäfer (SPD)
und Andreas Meyer-Lauber (Landesvorsitzender
der GEW - NRW) gab die Ministerin der GEW die verbindliche Zusage, dass
alle Bewerberinnen und Bewerber
für das Referendariat im nächsten Jahr einen Ausbildungsplatz
in NRW bekommen. "Wir brauchen dringend alle
Lehrerinnen und Lehrer", bestätigte die Ministerin eine Forderung
der GEW, alle Lehramtsstudierenden in den
Vorbereitungsdienst aufzunehmen. NRW hat wegen der Pensionierungswelle
in den Lehrerkollegien in den
nächsten zehn Jahren einen sehr hohen Bedarf an neu ausgebildeten
Lehrkräften. In der letzten Woche wurden
zahlreiche Hochschulabsolventen mit einem Brief der Bezirksregierungen
konfrontiert, dass ihre Bewerbung
um Ausbildung für den Lehrberuf an einem Numerus clausus scheitern
könnte, da die Zahl der Bewerbungen die
Zahl der Stellen im Vorbereitungsdienst erheblich übersteige. Bei
insgesamt über 7000 Bewerbungen zum
1.2.2005 bestand die Gefahr, dass mindestens 1200 junge Leute nicht zum
Referendariat zugelassen würden.
Die GEW hatte bereits frühzeitig an die Landespolitiker appelliert,
alle Lehramtsstudierenden in den
Vorbereitungsdienst einzustellen,um den notwendigen Nachwuchs für
die Schulen zu sichern. Nach Rücksprache
mit Ministerpräsident Steinbrück und Finanzminister Dieckmann
konnte Schulministerin Schäfer nun zusichern,
dass alle Bewerber eingestellt werden sollen. GEW-Landesvorsitzender Meyer-Lauber:
"Wir gehen davon aus,
dass: der Landtag nun rechtzeitig die Haushaltsbeschlüsse fasst,
die notwendig sind, um die Zusage der
Landesregierung zu verwirklichen. Und wir erwarten, dass die Finanzmittel
nicht an anderer Stelle bei den
Schulen
eingespart werden."
Ob die Schulverwaltungen in der Lage sind, alle zukünftigen Referendarinnen
und Referendare rechtzeitig
über ihre Einstellung zu informieren, ist noch nicht abschließend
geklärt. Es könnte sein, dass einige
erst im letzten Moment die Mitteilung erhalten, dass und wo sie ihre Ausbildung
beginnen können.
v.i.S.d.P.:
Junge GEW NRW, Berthold Paschert
Nünningstr. 11,45141 Essen
berthold.paschert@gew-nrw.de
www.gew-nrw.de
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